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olympisches dorf o3

olympisches dorf o3 . innsbruck . 2011

arge reitter . eck & reiter

wettbewerb 2009: 1. preis

passivhaus-standard

Das Olympisches Dorf O3 sieht eine intelligente großräumige Konzeption vor, die sich städtebaulich als Solitär in einer heterogenen Stadtlandschaft präsentiert. Im Zuge der Jugendolympiade 2012 wird der Wohnkomplex den ca. 1.500 Sportlern und Betreuungspersonen als Unterkunft dienen.

Die Wohnbebauung auf dem Areal der ehemaligen Eugenkaserne besteht aus 13 quaderförmigen Baukörpern mit wechselnden Höhen von sechs bis acht Geschoßen.

Wichtig war, keine anonyme Wohn-„Maschine" zu schaffen, sondern die 444 Wohnungen in überschaubare Einheiten zu organisieren: 12 Häuser versammeln sich in vier Dreiergruppen jeweils um einen gemeinsamen Innenhof. Östlich liegt ein weiteres Gebäude, das Seniorenwohnungen beherbergt. Das Areal umfasst auch eine Tiefgarage mit 509 Stellplätzen. Eine Verkehrsfreiheit für das mehr als 26.000 qm Gelände ist damit garantiert. Alle Baukörper sind in der Höhe versetzt angeordnet, was eine gegenseitige Verschattung gering hält. Sie sind um 45° aus der Südrichtung gedreht, um ausschließlich nord-orientierte Wohnungen zu vermeiden. Die Fassaden werden von großen Fenstertüren und eingezogenen Eckloggien dominiert, die nach zwei Himmelsrichtungen Ausblick bieten und viel Licht in den Innenraum bringen.

Im Osten weitet sich die General-Eccher-Straße zu einem Entree-Platz. Herz der Anlage ist der große Grünbereich mit Spielplatz, Sitzgelegenheiten, Pavillons und Pergolen.

Es wurden zwei Architektenteams mit der Planung beauftragt: Die arge reitter-eck&reiter waren zusammen mit der Landschaftsplanerin Anna Detzlhofer für den städtebaulichen Entwurf, die Außenraum- und Grünraumgestaltung sowie die Häuser A bis G verantwortlich.

Die Sportler der Jugendolympiade werden im Jänner 2012 die Wohnungen temporär beziehen, bevor sie dann den zukünftigen Mietern bzw. Eigentümern übergeben werden.

fotos: christof lackner